Ins Handeln kommen

"Es ist nicht genug zu wissen, man muss auch anwenden;

es ist nicht genug zu wollen, man muss auch tun."

(Goethe, Maximen und Reflexionen)

Goethe hat es ganz richtig erfasst:

  • Ohne zu tun, bleibt alles denken sinnlos.
  • Ohne zu tun, erfährt niemand von unseren Ideen.
  • Ohne zu tun, bleibt alles beim Alten.
  • Ohne zu tun, vergeuden wir unsere Energie.

Doch - warum fällt es uns manchmal so schwer ins Handeln zu kommen?


Die Ursachen dafür sind sehr individuell.

Jeder von uns hat seine ganz speziellen Erfahrungen im Leben gemacht, die unsere Lebensgestaltung in hohem Maße beeinflussen.

Sieht man allerdings genau hin, stecken dahinter nur wenige grundlegende Prozesse,

die uns in unserem Verhalten und Tun einschränken.


In unserem gesamten Leben geht es entweder um

das Fühlen/die Beziehung, das Denken/Erkennen oder das Handeln/Verhalten.


Der erste Schritt, um herauszufinden wo es gerade "hakt", ist, sich zu fragen, wo mein Handeln gerade ins Stocken gerät.

In welchem der oben genannten Bereiche "geht es gerade nicht weiter"?

  • Bin ich dabei, mich gerade zurückzuziehen, weil es ums Gefühl geht?
    Weil es darum geht, Beziehungen gefühlvoll zu gestalten?     (Bereich Fühlen/Beziehung)
  • Fühle ich mich gerade stark demotiviert, weil es darum geht etwas zu durchdenken?
    Genau zu arbeiten? Oder etwas gelassen, in Ruhe anzugehen?     (Bereich Denken/Erkennen)
  • Fehlt mir die Energie oder Mut, Geplantes und wohl durchdachtes umzusetzen?
    Kann ich mich nicht zu einer Entscheidung durchringen, um vorwärts zu kommen?     (Bereich Handeln/Verhalten)

In jedem Bereich ist es erforderlich etwas "zu tun", um in ihm erfolgreich zu sein.


Sorgen, Zweifel oder Abhängigkeiten hindern uns, unsere Ziele zu erreichen.


Sobald wir herausgefunden haben, um welchen Bereich es geht, sind wir bereit für den nächsten Schritt.

Was genau hindert uns daran, das Erforderliche zu tun?

  • Schaue ich in die Zukunft und mache mir Sorgen, ob alles gut gehen wird?
    Ob der andere diese Aufgabe auch meistern wird oder ich eingreifen sollte?
    Mache ich mir Sorgen, was die Zukunft bringen wird?
  • Schaue ich zurück und hinterfrage immer wieder meine Überlegungen und Vorgehensweisen?
    Zweifel ich an der Richtigkeit meines Planes?
    Oder zweifle ich gar an mir selbst? Bin ich überhaupt "richtig"?
  • Bin ich stark abhängig von den gegenwärtigen Gefühlen?
    Reagiere ich leicht übermäßig, wenn ich mich gerade ärgere, enttäuscht bin, wütend bin, mich vernachlässigt fühle?

Hinter all diesen "Hindernissen" steckt Potenzial!

Der Grund, warum sie zu Hindernissen werden ist, dass sie unbewusst in uns ablaufen.


Wenn wir wahrnehmen, was gerade geschieht, können wir das in ihnen steckende Potenzial zielführend einsetzen.


In jedem der Bereiche, dem Fühlen/der Beziehung, dem Denken/Erkennen und dem Handeln/Verhalten, können uns Sorgen, Zweifel oder Abhängigkeiten einschränken und uns hindern ins Handeln zu kommen.

Wie kommen wir also ins Tun?

 

Der Weg dorthin führt über die oben dargestellte Selbstrefelxion:

  • Ich sollte ins Gefühl kommen/die Beziehung gefühlvoller gestalten, doch die Sorgen lassen mich nicht los?
    Es ist gut Verantwortung zu übernehmen (Potenzial der Sorgen), doch jetzt ist es an der Zeit, sich selbst, den anderen,
    oder der Zukunft mehr zu vertrauen (Schritt aus den Sorgen).
  • Ich sollte etwas gelassen durchdenken, mir vor dem Handeln genau überlegen, doch ich zweifle daran, dass ich das kann?
    Es ist gut die gemachten Erfahrungen zu reflektieren (Potenzial der Zweifel), doch jetzt ist es an der Zeit, einfach entschlossen daran zu gehen (Schritt aus den Zweifeln).
  • Ich sollte endlich eine Entscheidung treffen, das sorgfältig geplante einfach umsetzen, doch Ängstgefühle hindern mich daran?
    Es ist gut seine Grenzen zu kennen und zu achten (Potenzial der Abhängigkeit), doch jetzt ist es an der Zeit  gelassen (Schritt aus der Abhängigkeit) zu handeln, zu tun.

Dies sind nur 3 Beispiele aus den möglichen 9 Konstellationen, doch sie zeigen, welcher Schritt nötig ist, um die Sorgen (-> Vertrauen), Zweifel (-> Entschlossenheit) und die Abhängigkeit (-> Gelassenheit) hinter sich zu lassen.


Einstellungen und Überzeugungen schränken uns weiter ein.


Jetzt wo wir wissen, welcher Schritt der nächste sein könnte, sollten wir in uns gehen,

innehalten und überprüfen, ob das auch resoniert, "passt".

Nur, wenn es in uns auch etwas auslöst, ein "Ja genau, so ist es", ist es für uns auch der jetzt im Augenblick richtige Weg.

 

Sie werden jetzt festgestellt haben, dass dieser nötige Schritt gerade der ist,

der Ihnen nicht immer leicht fällt oder den Sie gerne überspringen.

Was ist also nötig, was wäre hilfreich, um diesen Schritt zu tun?

Welche Einstellung, welche Überzeugung würde Ihre Augen ins Leuchten bringen, während Sie diesen Schritt tun?

 

Nehmen Sie diese förderlichen Überzeugungen, die Sie zu dem Schritt befähigen, achtsam wahr

und bringen Sie diese in Ihr Leben.

Q! Quantenintelligenz ist eine sehr gute Methode dazu.

 

Am 17. Juli 2016 und voraussichtlich am 31. Juli 2016

findet dazu auch ein Workshop statt.

Hier erfahren Sie mehr darüber...


Ich wünsche Ihnen viel Erfolg bei Ihren Unternehmungen.

 

Ihre Brigitte Schießl