Mental "frühlingsfit"

Fit in den Frühling

 

GESUNDHEIT-AKTUELL.DE, 29.3. - 3.4.2016

(www.gesundheit-aktuell.de/artikel/fit-in-den-fruehling.html)

Im Online-Magazin GESUNDHEIT-AKTUELL.DE finden wir unter dem Gesundheitsthema der Woche vom 29.3. - 3.4.2016 den Artikel "Fit in den Frühling". Er beschreibt die Symptome der Frühjahrsmüdigkeit wie anhaltende Erschöpfung, Konzentrationsschwäche, Antriebslosigkeit und Gereiztheit und geht auf die vielen Möglichkeiten dagegen vorzugehen ein.

Er klärt auch über die Ursachen auf:

  • Lichtmangel, einseitige und fettige Ernährung sowie häufige Infekte in den Wintermonaten.
  • Temperaturwechsel und Umstellung auf die wärmere und hellere Jahreszeit.
  • Das Aufeinandertreffen des "Schlafhormons" Melatonin, das nur bei Dunkelheit produziert wird, auf das "Glückshormon" Serotonin, das bei Tageslicht freigesetzt wird: Nach langen Winternächten besteht ein Überschuss an Melatonin bei gleichzeitig leeren Reserven an Serotonin.

Was können wir davon für unsere mentale Fitness ableiten?

Würde auch unserem Geist eine Frühjahrskur guttun?


Welche Gedanken, Bilder und Emotionen haben uns in der dunkeln Jahreszeit beschäftigt?


Wenn es draußen ungemütlich ist und der Tag aufgrund seines kurzen Laufs nur noch aus Arbeit zu bestehen scheint, kriechen aus unserem Inneren oft totgeglaubete, "abgearbeitete" Überzeugungen wieder hoch:

  • Uns fällt auf, dass wir die einzigen sind, die sich um die Familie oder/und die Arbeit kümmern und werden
    sowieso nur ausgenutzt. Dabei sind wir nicht imstande etwas gegen dieses "Schicksal" zu unternehmen und
    ergeben uns murrend darein.

  • Uns fällt auf, dass schon wieder ein Jahr um ist, wir wieder ein Jahr älter geworden sind und unser Leben keinen
    Deut besser. Immer noch müssen wir fast jeden Cent umdrehen, damit am Ende wenigstens ein kleiner Wunsch oder Urlaub in Erfüllung gehen kann. Irgendwie haben wir uns damit abgefunden. Es ist halt so.

  • Uns fällt auf, dass es an der Zeit wäre, etwas auszuruhen, sich zu fragen, was will ich eigentlich vom Leben, und spüren
    eine große Sehnsucht in uns, einfach die Hände in den Schoß zu legen und bei sich zu sein. Doch wir tun es nicht: Es
    wäre zu anstrengend - das derzeitige Ich ist wie ein alter Bekannter, bei dem man sich auf keine Überraschungen einstellen muss, man weiß immer, woran man ist.

Kennen Sie diese oder ähnliche "dunkle" Gedanken und Bilder von sich selbst?

 

Ich glaube, keiner von uns ist davor gefeit, sich hin und wieder in solchen Szenarien wiederzufinden.

Doch jeder von uns kann achtsam mit sich sein und den Gedanken Einhalt gebieten,

sollten sie in Erscheinung treten.


Sich selbst bewusst zu sagen: "Danke! Aber so nicht!" stoppt zumindest schon einmal den Gedankenfluß.

Der nächste Schritt ist, zu überlegen, was zu einem positiveren Umgang und leuchtenden Augen führen könnte.


Ich habe hier die oben aufgeführten "dunklen" Gedanken noch einmal aufgegriffen, um sie in einem anderen Licht zu präsentieren. Vielleicht empfinden Sie ja die folgenden Befähigungen als hilfreich:

 

Wir sind die einzigen, die sich kümmern, werden ausgenutzt und können nichts dagegen tun.

Könnte dies hilfreich sein:

  • Ich liebe es, jeden Augenblick meines Lebens in völligem Frei-sein zu genießen.
  • Ich nehme die Einzigartigkeit meiner Mitmenschen wahr und vertraue ihren Stärken.
  • Ich genieße es, jederzeit genau so zu handeln, wie es meinem tiefsten Inneren entspringt.

Wir haben uns damit abgefunden, dass wir nicht mehr vom Leben zu erwarten haben - es ist halt so.

Könnte dies hilfreich sein:

  • Ich bin ein Geschenk für die Welt und bin mir meiner Bedeutung bewusst.
  • Neugierig nehme ich jede Chance, die mir das Leben bietet, wahr und freue mich über die Fortschritte.
  • Ich vertraue mir und meinen Fähigkeiten und liebe es, sie begeistert zum Wohle aller einzusetzen.

Veränderungen sind anstrengend und man weiß nie, was dabei herauskommen wird - lassen wir es lieber wie es ist.

Könnte dies hilfreich sein:

  • Spielerisch und voller Freude nehme ich Veränderungen an - sie sind das Salz des Lebens!
  • Mutig und engagiert bin ich in jedem Augenblick meines Lebens bereit, meine Träume wahr werden zu lassen.
  • Liebe durchflutet mich und mein Leben (und gibt mir Sicherheit).

Vermehren Sie Ihr mentales Serotonin:

 

Stoppen Sie die überschüssigen dunklen Gedanken (Melatonin) und

produzieren Sie Ihr individuelles Serotonin aus lichtdurchfluteten Befähigungen.

Nehmen Sie diese mental in den Arm und ganzheitlich wahr.

(Hier geht's zur Anleitung.)


Ich wünsche Ihnen schillernde, trillernde Frühlingsgefühle in Kopf und Bauch!

Genießen Sie es!

 

Ihre Brigitte Schießl