Wesentlich leben

"Wer weniger hat, stirbt bis zu elf Jahre früher"

("Die Welt" online-Ausgabe v. 3.12.2015

http://www.welt.de/gesundheit/article149580812/Wer-weniger-hat-stirbt-bis-zu-elf-Jahre-frueher.html)

 

"Die Welt" wertet am 3.12.2015 den vom Robert-Koch-Institut und dem statistischen Bundesamt vorgestellten 516-Seiten-Bericht "Gesundheit in Deutschland" aus. Demnach fühlen sich drei Viertel der Frauen und Männer in Deutschland gesund - und das obwohl die Menschen immer älter werden.

Hauptsorge der Redakteurin ist jedoch der klaffende Unterschied in der Lebenszeit zwischen Menschen aus niedrigeren Einkommensschichten und den bessergestellten. Demzufolge sterben Frauen mit geringerem sozioökonomischen

Status 8,4 Jahre, Männer sogar 10,8 Jahre eher als jene, die mehr Einkommen zur Verfügung haben.

"So erkranken mehr Menschen mit niedrigerem Sozialstatus an einer konoraren Herzerkrankung, Diabetes und Depression. Sie erleiden eher einen Schlaganfall."

Die Erklärung dazu sehen die Forscher im Lebensstil: "Wer ärmer ist, raucht mehr, treibt weniger Sport, hat öfter Übergewicht - drei Faktoren, die sich auf Herz und Kreislauf negativ auswirken."


Da kann ich den Forschern nur zustimmen:

Rauchen, zu wenig Sport und Übergewicht sind unserer Gesundheit nicht gerade dienlich.

Ob sich diese Verhaltensweisen "deutlich vermehrt" vor allem im "niedereren sozioökonomischen Status" (wie auch immer dieser zu definieren ist) finden lassen, sei einmal dahingestellt.


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Wie fühlt sich eine Herangehensweise an, die hinter die "Fakten" sieht:

Wozu rauchen Menschen, wenn sie ohnehin schon wenig Geld zur Verfügung haben?

Was hält diese Menschen davon ab, sich fit zu halten und gesund zu ernähren?

Liegt es wirklich nur am "Mammon"?


Sie haben Recht, wenn Sie der Meinung sind, dass die Beweggründe dafür sehr individuell und manchmal auch komplex sind. Im Zusammenhang mit Krankheiten wie koronare Herzerkrankung, Diabetes, Depression und Schlaganfall fühlt es sich jedoch so an, als ginge es um ein "Davonlaufen" oder ein "Aufgeben", das in "Überfunktionieren" und letztendlich in "Niederschlagen" im Außen sichtbar wird.

Davonlaufen nützt nicht in Situationen und bei Menschen, die wiederkehren.

Am allerwenigsten nützt es bei sich selbst.

Das Leben oder sogar sich selbst aufgeben ist keine Lösung und führt uns in destruktive Verhaltensweisen ohne dass es uns vielleicht auffällt.


Halten wir inne, fühlen wir in uns hinein und tragen wir unser vollkommenes Wesen, unsere Fähigkeiten und Talente in dem Maße nach außen, in dem wir uns gut dabei fühlen!

  • Gelassen nehme ich wahr im Hier und Jetzt.
  • Ich darf innehalten und wahrnehmen was ist.
    Ich erlaube mir, innezuhalten und wahrzunehmen was ist.
  • Ich bin - hier und jetzt.
  • Ich bin ein Geschenk für die Welt.
  • Voll Freude gebe ich Liebe und empfange sie.
    Ich darf Liebe geben und empfangen. / Ich erlaube mir, Liebe zu geben und zu empfangen.
  • Ich bin mir meines vollkommenen Wesens bewusst.
  • Neugierig und inspiriert setze ich meine Fähigkeiten und Talente für mich und andere ein.

Diese Befähigungen ganzheitlich wahrgenommen können unser Erleben verändern.

Eine Anleitung dazu finden Sie hier.