Selbstdarstellung

"Jede Geste zählt: Was du beim Vorstellungsgespräch mit deinen Händen machen solltest"

(T3n digital pioneers, online Magazin v. 05.11.2015

http://t3n.de/news/vorstellungsgespraech-haenden-653700)

 

Bei einem Vorstellungsgespräch zählt jede Geste. Jörn Brien widmet sich im T3n digital pioneers Online-Magazin der Frage: Wohin mit den Händen?

 

Neben den hinlänglich bekannten NoGo's wie der gelangweilte Blick auf die Uhr oder das Fingertrommeln auf dem Tisch erklären die US-Autoren Barbara Parus und John B. Molidor in ihrem Buch "Crazy Good Interviewing", was man mit den Händen machen sollte und was eher nicht.

Demnach ist man z. B. als Bewerber mit Gesten à la Merkel (Raute) oder den Handinnenflächen nach oben zeigend auf der sicheren Seite, da sie Vertrauen und Ehrlichkeit suggerierten. Hände in den Hosentaschen dagegen impliziere, dass man etwas zu verstecken habe, und verschränkte Arme zeigten Enttäuschung oder Ablehnung.

 

So könnten schon kleine Gesten  die Chancen auf den Job mindern.


Heißt das nun, die richtigen Gesten zur rechten Zeit und der Traumjob rückt um Längen näher?

Müssen wir uns einfach nur merken, was wann zu tun ist, und der Personalchef ist überzeugt?


Meiner Meinung nach sind es Authentizität und Kongruenz, welche die mit Abstand größte Wirkung auf unsere Mitmenschen haben.

Da Personalchefs im Umgang mit Menschen versiert sind

- immerhin ist es ihr Job - ,

werden sie rasch feststellen, wann etwas stimmig ist, und wann nicht.


Wie aber schaffen wir es dann, in Situationen, die uns auffordern, unser Bestes zu zeigen, uns selbst ruhig und souverän präsentieren zu können?

 

Befähigungen wie diese könnten da durchaus hilfreich sein:

  • Ich fühle mich wohl mit mir und strahle das aus.
  • Ich bin gerne ich.
  • Ich darf anderen zeigen, wer ich bin und was ich kann. /
    Ich erlaube mir anderen zu zeigen, wer ich bin und was ich kann.
  • Gelassen und offen für das, was kommt, nehme ich wahr und handle ich.
  • Ich bin es wert.
  • Ich vertraue mir und meiner inneren Weisheit.
  • Ruhe und Gelassenheit zeichnen mein Handeln aus.

Diese Befähigungen ganzheitlich wahrgenommen können unser Erleben verändern.

Eine Anleitung dazu finden Sie hier.