ILP - Integrierte Lösungsorientierte Psychologie

Was ist das besondere an ILP - Integrierter Lösungsorientierter Psychologie?


Das sind zwei Dinge:

Erstens, ILP bezieht alle Lebensbereiche des Menschen mit ein, sein Fühlen, Denken und Handeln. Dabei geht ILP prozessorientiert vor, d. h. nach dem Bereich Fühlen wird der Bereich Denken, nach dem Bereich Denken der Bereich Handeln und nach dem Bereich Handeln der Bereich Fühlen bearbeitet. Für jeden Bereich gibt es eine andere auf ihn abgestimmte Methode. Bei welchem Bereich begonnen wird hängt vom Persönlichkeitstyp ab.

Zweitens, arbeitet man im ILP mit einer prozess- und kompetenzorientierten Psychographie. Das ist eine Typbeschreibung, bei der es darum geht, welche Kompetenzen bei diesem einen besonderen Menschen am höchsten ausgeprägt sind. Daraus lässt sich ableiten, welche Prozesse gefördert werden sollten, um Situationen und Aufgaben (besser) zu meistern.

 Wie arbeiten Sie mit der Psychographie?


Ich verwende diese Typbeschreibungen nicht statisch sondern fühle mich zuerst einmal in den Menschen ein. Dabei kann es sein, dass ich gewisse Muster in seinem Fühlen, Denken oder Handeln erkenne, die in irgendeiner Form zu einem bestimmten Typ passen.

Wenn das der Fall ist und ich fühle, dass es in dieser Coaching-Situation gerade weiterhelfen könnte, mein Gegenüber mit dieser Typbeschreibung zu konfrontieren, tue ich das in dem Maße, in dem es mir gerade angebracht erscheint.

Das wichtigste an der ganzen Sache und warum ich es tue ist jedoch meine Frage dazu: Was löst diese Beschreibung in Ihnen aus?

Fördern diese Typbeschreibungen nicht das "Schubladendenken"?


Wie Sie in dem vorhergehenden Absatz gelesen haben, geht es mir bei der Verwendung der Typen nicht darum, jemanden zu kategorisieren.

Ich verwende diese lediglich als Piekser, um herauszufinden, was bei meinem Gegenüber als allererste Reaktion auftritt. Das nämlich ist ein Hinweis, den es lohnt nachzugehen und auf den Grund des Unter-/Zellbewusstseins zu folgen.